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Veeam Backup 9.5 Update 4 und VMware 6.7 U1 ist verfügbar

Avatar of Markus MaierMarkus Maier - 29. Januar 2019 - VMware

Hier auf unserem Blog die wichtigsten Informationen zu den Neuerungen beider Produkte.

Bereits am 22.01.2019 wurde auf dem „Veeam Global Sales Kickoff“ in Orlando das Veeam Backup & Replication 9.5 Update 4 veröffentlicht. Durch das Update 4 profitieren Veeam-Nutzer von neuen Features für die Entwicklung von Datensicherungslösungen der nächsten Generation.

Laut Anton Gostev, VP bei Veeam, ist das Update 4 das größte Update, welches von Veeam durchgeführt worden ist. Das Release-Datum hat sich wahrscheinlich auch deshalb etwas länger verzögert. Nun hat das Warten ein Ende:

Folgend die neuen Funktionen und die Ausbaumöglichkeiten mit dem Update 4:

  • VMware Version 6.7 U1 wird supportet – Dem Wechsel auf VMware 6.7 steht nichts mehr im Weg (Veeam Agent muss jedoch mindestens auf Version v3 sein)
  • Support für Microsoft Server 2019
    Inklusive der passenden Produkte (Exchange 2019, Hyper-V 2019, Exchange 2019)
  • SAP HANA Support
    Veeam unterstützt mit einem eigenen Plugin ab sofort das SAP HANA Backup. Mit der zertifizierten Lösung von Veeam lassen sich Backups und Restores über das HANA Management Studio realisieren. (Enterprise Plus Edition erforderlich)
  • Kleine Highlights
    • Deutliche Erweiterung vom vCloud Director
    • Einführung von einem weiteren Capacity-Tier
    • Einführung von Gateway Pools
    • Tenant zu Tape-Backups
    • Passwort-Wechsel des Kunden von Cloud-Zugängen (Tenant-driven password change)
    • Erweiterung der Unterstützung für neue Systeme
  • Oracle RMAN Plugin

Das Update 4 liefert ein eigenes Oracle RMAN Plugin für Windows und Linux. Damit können Oracle-Administratoren ihre bisher gewohnten Oracle-Backups mit dem neuen RMAN Plugin von Veeam realisieren.

  • NDMP Support

NDMP Backups lassen sich mit dem Update 4 problemlos auf Tape realisieren. Ein Restore ist ebenso über die gewohnte Veeam-Konsole möglich.

  • Veeam Cloud Archive

Im neuen Update sind einige Cloud Technologien implementiert worden. Es besteht die Möglichkeit für die Backup-Auslagerung einen S3 (on-Premises oder Cloud), Amazon S3 oder Azure-Blob Storage zu nutzen.

  • Anti-Virus Scan vor dem VM-Restore

Vorhandene Anti-Virus Produkte können genutzt werden, um virtuelle Maschinen vor dem Restore auf Viren überprüfen zu lassen.

  • Staged Restore Funktion mit den neuen Veeam DataLabs

Personenbezogene Daten lassen sich nun mit der neuen ,,staged Restore“ Funktion bereinigen. Mit den neuen Veeam DataLabs können persönliche Daten vor dem eigentlichen Produktiv-Restore herausgelöscht werden.

Unsere Tests und Update-Installationen verliefen bisher reibungslos. Es sei denn, es wurde aus folgendem KB Artikel https://www.veeam.com/kb2689 der Workaround durchgeführt. Dann muss nach Installation des Update 4 die dlls „Veeam.Backup.Core.dll“ und „Veeam.Backup.VssProvider.dll“ wieder zurückgetauscht werden.

Auch beim Update von VMware 6.7 U1 gibt es Neuerungen und wichtige Details:

  • HTML5 Website, d.h. Flash Player ist nicht aktiv
  • Letzte Möglichkeit mit integriertem Migrationstool von Windows-vCenter den Wechsel auf die Appliance durchzuführen
  • Windows 2016 Active Directory ist supportet
  • WICHTIG: Upgrade von 6.5 u2d ist NICHT auf 6.7 U1 möglich
  • Unsere Empfehlung: immer mithilfe von

https://www.vmware.com/resources/compatibility/sim/interop_matrix.php#upgrade&solution=2
prüfen, ob eine Migration möglich ist

  • Vor einem Update immer prüfen, ob alle Passwörter funktionieren („Administrator@vsphere.local“ und „root“ User)
  • Virtuelle Maschinen mit Hardware Version 3 und niedriger sind nicht mehr supportet (ESX 2.x)

 

Bei Fragen zu den Updates oder um mehr über die einzelnen Funktionen zu erfahren, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

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