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Microsofts nächste Schritte bei Skype, Office 365 und F1

Avatar of Bernd SpiethBernd Spieth - 08. Januar 2019 - Microsoft

Der Software-Konzern optimiert seine Produktpalette rund um die bekannten Office-Tools. Dabei steht das effiziente, praktische und mobile Arbeiten im Fokus. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung der führenden Unternehmenssoftware.

Microsoft ersetzt Skype for Business durch Teams

Microsoft hat in den letzten Wochen und Monaten sein Engagement für Microsoft Teams unterstrichen:

Seit dem 1. Oktober 2018 werden neue Office 365 Mandaten, die weniger als 500 Benutzer umfassen, nicht mehr mit Skype for Business ausgestattet. Bestehende Office 365 Mandaten mit weniger als 500 Benutzern, die Skype for Business bereits einsetzen, können dies auch weiterhin tun. Damit versucht Microsoft den Übergang zu Teams und dessen Nutzung zu beschleunigen.

Aktuell funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Teams und Skype for Business Clients innerhalb eines Office 365 Mandaten und der Föderation mit Teams / Skype for Business Clients in anderen Office 365 Mandanten noch nicht vollständig. Microsoft führt auf seiner Webseite die zur Verfügung stehenden Modi und die sich daraus ergebenden Routing Entscheidungen auf.

Microsoft schafft den Office 365 Skype for Business Plan 1 ab

Microsoft hat vor kurzem den Skype for Business Plan 1, der bisher einen guten Weg darstellte, um für wenig Geld erste Erfahrungen mit Skype for Business zu sammeln, abgeschafft. Als Ersatz empfiehlt Microsoft den Office 365 Plan Enterprise F1 und Microsoft 365 Enterprise F1 sowie die anderen Office 365 Pläne, die Skype for Business als Dienst enthalten. Diese Optionen enthalten u.a. Live-Events mit Skype Meeting Broadcast oder Microsoft Teams, HD-Videokonferenzen mit bis zu 250 Teilnehmern und Besprechungen für ein Onlinepublikum von bis zu 10.000 Teilnehmern.

Office 365 Enterprise F1 und Microsoft 365 Enterprise F1 Pläne

Microsoft hat die F1 Pläne für Mitarbeiter geschaffen die zwar eine Anbindung an die IT-Systeme der Organisation benötigen, die in der Regel aber über keinen eigenen Büro-Arbeitsplatz verfügen, sondern sich Geräte mit Kollegen teilen. Als Zielgruppe sieht Microsoft hier beispielsweise Mitarbeiter in der Produktion oder in Krankenhäusern. Die F1 Pläne sind günstiger als andere Pläne, verfügen dafür aber über Beschränkungen hinsichtlich des Leistungsumfangs. Die Größe des Exchange Postfachs ist beispielsweise auf maximal 2 GB beschränkt und das Limit von Personen, die an einem Skype for Business Meeting teilnehmen können, auf zwei begrenzt. Die vollständig installierbare Office-Oberfläche ist für iOS®-, Android™- und Windows-Telefone und -Tablets (max. 10,1-Zoll-Bildschirm) verfügbar, sodass Dateien von unterwegs erstellt, abgerufen und bearbeitet werden können. Die Installation der mobilen Office-Apps ist auf bis zu 10 Endgeräten (5 Tablets und 5 Smartphones) pro Benutzer möglich.

Microsoft differenziert die Zielgruppe der F1 Pläne damit von der Zielgruppe der Information Worker, die in der Regel über einen dedizierten PC verfügen und häufig mit Applikationen und Diensten wie beispielsweise Word, Excel, PowerPoint, Outlook, Exchange Online und Teams arbeiten.

Die F1 Pläne wurden bis September 2017 als K1 Pläne (für Kiosk) geführt.

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